Huberhof

Familie Heinrich Huber


Grashofstr. 19
83324 Ruhpolding
Telefon: 0 86 63 /17 36
Fax: 0 86 63 /57 16

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Besitzverhältnisse von 1635 bis 2006

Um 1635 lautete der Hausname des Gebäudes Poschmühle beim Bäck in Zell. Damals bestand der Besitz aus Sägewerk, Bäckerei, Landwirtschaft und einer Getreidemühle. Die Grundherrschaft hatte das Domkapitel Salzburg inne. Eigentümer bis 1868 war die Familie Guggenbichler, die in diesem Jahr Konkurs ging und das Unternehmen an Familie Heigermoser verkaufte. Aus finanziellen Gründen ging schließlich der Betrieb 1929 an Matthias Huber über. Ab 1956 übernahm dessen Sohn, ebenfalls Matias Huber, das Sägewerk, die Bäckerei und die Landwirtschaft. Die Getreidemühle wurde 1936 aufgelöst. 1992 wurde das Unternehmen dem jetzigen Besitzer, Heinrich Huber überschrieben.


Der Weg zum Tourismusbetrieb

Als 1956 Mathias Huber das Unternehmen übernahm, bestand es aus Landwirtschaft, Sägewerk und Bäckerei. Zudem wurden nebenbei etwa 10 Zimmer zur Vermietung an Urlauber zur Verfügung gestellt. 1969 entschied sich Mathias Huber ein Hallenbad und eine Sauna zu bauen, um den Gästen mehr Komfort und eine bessere Möglichkeit zur Erholung zu bieten. Unüblicherweise wurde das Hallenbad in der ehemaligen Tenne über dem Stall errichtet. Dies war natürlich zu dieser Zeit eine Sensation und es wurde sogar in der BILD-Zeitung darüber berichtet. 1970 wurden schließlich die Landwirtschaft und das Sägewerk völlig aufgegeben. Die Arbeit im Werk wurde eingestellt und das Vieh verkauft. Das Sägewerk hielt der großen Konkurrenz außerhalb Ruhpoldings nicht mehr stand. Die Einnahmen waren zu gering um die Arbeiter zu bezahlen und um gewinnbringend wirtschaften zu können. Der endgültige Schritt zum Fremdenverkehr wurde 1972 gewagt. Der Tourismus erlebte in Ruhpolding zu dieser Zeit einen Aufschwung, dem sich auch die Familie Huber anschließen wollte. Das Haus wurde zum Huber Hof umgebaut und modernisiert. Die Zahl der Betten wurde auf 60 erhöht und ein Frühstücksraum eingerichtet. Um den Anforderungen der spotlichen Gäste gewachsen zu sein wurden 1976 zwei Tennisplätze in unmittelbarer Hausnähe gebaut.

Heinrich Huber hat 1992 den Huber Hof von seinem Vater übernommen und leitet zusammen mit seiner Frau Margit den Betrieb. Ab 1995 kamen viele Renovierungen auf Familie Huber zu. Die Zimmer wurden der Zeit angepasst und mit einem TV ausgestattet. Natürlich wurde auch modisch die Einrichtung auf den neuesten Stand gebracht. 2009 wurde außerdam das Hallenbad saniert und renoviert. Das komplette Schwimmbad erhielt eine neue Farbkombination, neue Duschen und eine im Wasserbecken installierte Lichttherapie-Anlage. Außerdem befindet sich im Wasser ein Sprudelsitz und eine Jetanlage. Die Besonderheit am neuen Hallenbad ist die Panorama-Sauna. Im Sommer haben dort die Gäste einen Ausblick auf die schönen blühenden Wiesen und grünen Berge. Im Winter können sie in der heißen Sauna die kalte Winterlandschaft genießen. Mutige wagen sich auch im Winter auf den verschneiten Balkon, um sich nach einem Saunagang abzukühlen.

Ein Gästehaus befindet sich immer im Wandel. Um mit der Konkurrenz mithalten zu können ist es wichtig, sich als Besitzer der Zeit anzupassen und auch neue Wege zu gehen.

Die Familie Huber versucht stets sich weiter zu entwickeln um allen Gästen einen gelungenen und schönen Urlaub zu ermöglichen!


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Im Vordergrund ist das Gerinne zu sehen. Dieses Becken transportiert das Wasser zum Wasserrad, das die Säge antreibt.